Unter den vielen Verschickungskindern, die in der alten Bundesrepublik sowie der ehemaligen DDR zwischen den 50er- bis hinein in die 80er-Jahre verschickt wurden, waren es überwiegend schlechte Erfahrungen, die diese Kinder in den Kurheimen machten. Teilweise beschäftigen diese leidvollen und oft prägenden Wochen die heute Erwachsenen noch immer. Manchmal hat diese Zeit der Kinderkur/en einen starken Einfluss bis hin zu einschränkender Wirkung auf das weitere Leben.
Viele der Verschickungskinder organisieren sich inzwischen in einem bundesweiten Netzwerk (Verschickungsheime.de). Es werden immer mehr, die endlich reden und nicht mehr allein mit diesen Belastungen sein wollen.
In Bocholt treffen sich Betroffene an jedem 2. Freitag im Monat aller ungeraden Monate (außer in den Schulferien) in der Familienbildungsstätte Bocholt, um sich über die Erfahrungen und deren Folgen im hilfreichen Gespräch auszutauschen.
Ansprechpartnerin: Marianne Mayland, Systemische Familientherapeutin und selbst Betroffene (Tel. 0176-50 077 750)
Gebühr: 2,50 € pro Treffen